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Hilfsmittelpool der ZAB

Inhalt: Übersicht Hilfsmittel und assistive Technologien der ZAB – Zentralen Anlaufstelle Barrierefrei, Gebrauchsanweisung (mobile) induktive Höranlage, Handlungsempfehlungen für Sie als Lehrperson.

Wussten Sie, dass die ZAB-Zentrale Anlaufstelle BarrierefreiZAB der Universität Bielefeld ein Kontingent an Hilfsmitteln und Assistivenassistiven Technologien für individuelle Bedarfe oder Veranstaltungsdurchführungen zur Verfügung stellt?

Sowohl Studierende als auch Beschäftigte mit Behinderung,Beeinträchtigung, chronischer oder psychischer Erkrankung erhalten so die Möglichkeit, jeweilige Hilfsmittel vor Beantragung bei den zuständigen Kostenträgern bereits zu testen. Zusätzlich kann auch, die zum Teil lange Antragslaufzeit bei den Kostenträgern überbrückt oder die Übergangszeit bis zum Erhalt des eigenen Hilfsmittels möglichst angenehm gestaltet werden.

Nachfolgend erhalten Sie einen alphabetisch sortierten und den jeweiligen Bedarfen zugeordneten Überblick über die verfügbaren Hilfsmittel und Assistivenassistiven Technologien,Technologien. sortiert nach dem jeweiligen Unterstützungsbedarf:

Die Verfügbarkeit der aufgelisteten Hilfsmittel undkann Assistivenicht Technologiengarantiert werden.

Hilfsmittel zum Ausgleich von Sehbeeinträchtigungen

  • Papenmeier

    Bluetooth Großschrifttastatur

Braillezeile (BRAILLEX EL 80s80s, (Braillezeile)Firma Papenmeier)

VisioBook von

Langstock

der

Lesestab – vergrößernde Lesehilfe (Firma Eschenbach)

Mobile elektronische Lupe mit Bildschirm (Firma Reinecker)

Mobiles Bildschirmlesegerät (VisioBook, Firma BaumBaum)

Steller

Mobiles Vergrößerungssystem (Pocket IIII, inkl.Firma StellerSteller)

HK-5 Kamera, 2x Steller Akku P6,4“, Steller Netzadapter Pocket P6,4“ 12V DC/2000mA und Netzteil, Akkuladegerät für Pocket Akku P6,4“, Multifunktionstasche Pocket P6,4“

Mobiles Vorleselesegerät (Enhanced Vision Acrobat HD Ultra,Ultra)

inkl. Ständer

Mobile Vergrößerungskamera – Kombiniert Kamera und TascheSoftware mit mobilem Endgerät (Firma Steller)

2x

2 Monitorschwenkarme

Monokular 4,2x12 von der (Firma Eschenbach

Eschenbach) elektronische Lupe Mano mit einem 3,5“ TFT Bildschirm von der Firma Reinecker Lesestab von der Firma Eschenbach Steller V-Tab mit Windows 8.1, Steller HD Minikamera und Steller TK6 Kamera Großschrifttatstatur Bluetooth Langstock UniMaps

Hilfsmittel zum Ausgleich von Hörbeeinträchtigungen

Folgende Hilfsmittel ermöglichen die Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrenden und stehen beiden Personengruppen zur Ausleihe zur Verfügung:

2 x Bluetooth-Mikrofon für Hörsysteme (Roger SelectSelect, Firma Phonak)

1

3 x TableMyLink Mic IIPDF (System RogerRoger, vonFirma Phonak)

3 x NeckLoop drahtloser Induktionsschleifenempfänger (System Roger, Firma Phonak)

6 x Pass-Around Handmikrofon PDF (System RogerRoger, fromFirma Phonak)

3

1 x NeckLoopTable drahtloserMic InduktionsschleifenempfängerII (System RogerRoger, fromFirma Phonak)

3 x MyLinkTouchscreen Mic PDF (System RogerRoger, fromFirma Phonak)

Während in einigen Räumlichkeiten der Universität bereits fest installierte Induktionsanlagen vorhanden sind, könnengilt dies weiterhin nicht für alle Räume. In jenen Fällen kann sowohl Studierendevon Studierenden als auch Sievon Ihnen als Lehrende in den restlichen Räumen nicht darauf zurückgreifen - in diesen Fällen kannLehrperson auf Mobileeine Induktivemobile Höranlageninduktive ausgewichenHöranlage zurückgegriffen werden. Diese sind kompakt und lassen sich problemlos transportieren. 

Im Folgenden wird beschrieben, welche Hilfsmittelkombinationen in jeweiligen Lehrsituationen sinnvoll sind:

Frontallehre/Vorlesungen

  • SofernHinweis: Nutzen Sie, sofern vorhanden, solltenstets das fest installierte Raummikrofon, um eine optimale Übertragung zu gewährleisten.

Gelegentlich können Sie immeraufgefordert daswerden, Raummikrofonein nutzen.

mobiles Sie können aber auch gebeten werden einen Sender/MikrofonSendermikrofon (z.B. Roger Touchscreen Mic) zu tragenverwenden. (lässtDieses sichGerät kann bequem um den Hals tragengetragen oder anklippen).an der Kleidung befestigt werden.

2 Beschriftung_Frontallehre_Vorlesungen_Seminare.png

Personen

die

Hörhilfen
    Nutzer*innen von Hörhilfsmittelnnutzen, können sich übermithilfe eineneines Empfänger mit ihren Geräten verbinden, ggf. wird Störschall vermiedenEmpfängers (z.B. Roger MyLinkNeckLoop oder Neckloop).MyLink) mit dem System verbinden. Dadurch wird die Übertragung verbessert und Störgeräusche werden weitgehend vermieden.

    Problem:Bitte beachten Sie: Beiträge oder Rückfragen durchanderer andere Seminarteilnehmer*innenVorlesungsteilnehmenden werden ohne Hinzunahme weiterer Mikrofone nicht automatisch übertragen.

    MöglicheLösungsvorschlag: Lösung:Wiederholen Sie als LehrpersonLehrkraft die Fragen oder Wortbeiträge aus dem Plenum, bevor Sie darauf eingehen. Alternativ können gebeten werden, die Frage zu wiederholen, bevor sie antworten oder ggf. Handmikrofon(e) nutzen und herumreichen (Roger Pass-Around). Siehe "Gruppenarbeiten".

    Seminare

    Beschriftung_Frontallehre_Vorlesungen_Seminare_Lightmode.png

     

      Sofern vorhanden, sollten Sie immer das Raummikrofon nutzen. Sie können aber auch gebeten werden einen Sender/ein Mikrofon zu tragen.

      Beschriftung_Gruppenarbeiten.png

        Nutzer*innen von Hörhilfsmitteln können sich über einen Empfänger mit ihren Geräten verbinden, ggf. wird Störschall vermiedenHandmikrofon (z.B. Roger MyLinkPass-Around) verwenden. Erfahren Sie dazu mehr unter Gruppenarbeiten.

        Seminare

          Auch hier der Hinweis: Sollten Sie nicht explizit gebeten werden, einen mobilen Sender beziehungsweise ein mobiles Mikrofon zu tragen, nutzen Sie bitte stets das Raummikrofon.

          Dennoch können Nutzer*innen von Hörhilfsmitteln, mobile Höranlagen präferieren, um gegebenenfalls Störschall zu vermeiden.

          Bitte beachten Sie: Beiträge oder Neckloop).Rückfragen anderer Seminarteilnehmenden werden ohne Hinzunahme weiterer Mikrofone nicht automatisch übertragen.

          Andere Seminarteilnehmer*innen

          Lösungsvorschlag: könnenVerwenden Sie Handmikrofone (z.B. Roger Pass-Around) nutzenund teilen diese bei Gruppenarbeiten oder Diskussionsrunden an die Teilnehmenden aus. Je nach Gruppengröße können die Mikrofone entweder fest in der Halterung platziert oder bei Bedarf im Raum weitergereicht werden. Erfahren Sie dazu mehr unter Gruppenarbeiten.

          Gruppenarbeiten

          Um die Kommunikation für Hörgerät- und Implantat-Tragende in Gruppensituationen zu erleichtern, bieten sich je nach Gruppengröße feststehend,und inSituation zugehörigerverschiedene HalterungKombinationsmöglichkeiten genutztmobiler oderinduktiver herumgereichtHöranlagen. werden. Siehe "Gruppenarbeiten".

          GruppenarbeitenOption 1 (für größere Gruppen)

            In Die mobilen Hörhilfsmittel sind handlich und können in andere Räume transportiert werden. Finden Gruppenarbeiten in einem Raum statt, in dem auch anderegrößeren Gruppen arbeiten,bietet könnenes sich an, der moderierenden Person ein Mikrofon (z.B. zuvor genutzte Mikrofone am anderen Ende des Raums für die Zeit der Gruppenarbeit ausgeschaltet werden, sodass nur die eigene Gruppe hörbar ist.

            Option 1, bei großer Gruppe

            Möglichkeit einer (moderierenden) Person in der Gruppe einen Sender zu geben (Roger Touchscreen Mic) wobeizur dieVerfügung anderenzu stellen. Die übrigen Gruppenmitglieder Mikrofonekönnen zusätzlich Handmikrofone nutzen (z.B. Roger Pass-Around,Around), die je nach Gruppengröße feststehendentweder fest in einer Halterung platziert oder im HalterRaum oderweitergereicht herumreichen).werden. Hörgeräte- und Implantat-Träger*innen können sich über einen Empfänger (wie Roger NeckLoop oder MyLink) mit dem System verbinden. Auf diese Weise wird Störschall reduziert und eine klare Kommunikation innerhalb der Gruppe ermöglicht.

            Option 2 (für kleinere Gruppen)

            Bei kleineren Gruppen empfiehlt sich der Einsatz von Tischmikrofonen (z. B. Roger MyLinkTable Mic für bis zu sechs Personen oder Neckloop)Roger verbinden.Select Störschallfür kannbis sozu reduziertvier Personen). Diese werden einfach in der Mitte der Gruppe platziert, erkennen automatisch die Richtung der sprechenden Person und unterdrücken störende Nebengeräusche. Auch hier können sich Hörgeräte- und Implantat-Träger*innen über einen Empfänger (z. B. Roger NeckLoop oder MyLink) mit dem System verbinden, was die Verständlichkeit verbessert und die Kommunikation mit den Gruppenmitgliedern erleichtert werden.erleichtert.

            Option 2, bei kleiner Gruppe (4 bis 6 Personen)

            Beschriftung_Gruppenarbeiten_2.pngBeschriftung_Gruppenarbeiten_3.pngNutzung der Tischmikrofone (z.B. Roger Table Mic bis sechs Personen empfohlen oder Roger Select bis vier Personen empfohlen). Diese einfach in die Mitte der Gruppe stellen (erkennt Richtung der sprechenden Person, unterdrückt Störlärm). Hörgeräte- und Implantat-Träger*innen können sich über einen Empfänger (z.B. Roger MyLink oder Neckloop) verbinden. Störschall kann so reduziert und die Kommunikation mit den Gruppenmitgliedern erleichtert werden.

            Auch Studierende, die weder Hörgerät noch Implantat nutzen, aber beispielsweise auf weniger Störschall angewiesen sind, können sich die Anlagen der ZAB - Zentralen Anlaufstelle Barrierefrei ausleihen. In diesem Fall müssen an den jeweiligen Empfänger (Roger NeckloopNeckLoop oder MyLink) Kopfhörer angeschlossen werden.

            Hilfsmittel und Assistive Technologien zum Ausgleich von Mobilitätseinschränkungen

            Mobilitätsbeeinträchtigungen

            Die ZAB der Universität Bielefeld stellt Studierenden sowie Mitarbeitenden mit Mobilitätsbeeinträchtigungen folgende Hilfsmittel sowie assistive Technologien zur Verfügung:

            • höhenverstellbare Stehtische

            • Rollstuhl

            • UniMaps

            Kontakt

            Assistive Technologien

              Sprachkompass

                Tool zur Prüfung selbst verfasster Texte auf ableistische Formulierungen.

                Unterstützt Sie beim sensiblen und reflektierten Umgang mit Sprache im Kontext von Beeinträchtigung, chronischer oder psychischer Erkrankung.

                UniMaps

                  App zur barrierefreien Navigation auf dem Campus der Universität Bielefeld.

                  Im Google Play Store und Apple App Store verfügbar.

                  Handlungsempfehlung für Lehrende

                  Sollten Studierende der Universität Bielefeld mit entsprechenden Bedarfen oder Fragen auf Sie zukommen, verweisen Sie gerne an die ZAB-Zentrale Anlaufstelle Barrierefrei.ZAB. In einem persönlichen Gespräch können Anliegen rund um Auswahl, Handhabung sowie Beantragung von Hilfsmitteln besprochen werden.

                  Kontakt

                  Die Beratung kann persönlich, telefonisch oder via Zoom wahrgenommen werden. Melden Sie sich dazu gerne per: