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Inhalt: Bewusstsein signalisieren, Sprechstundengestaltung, Anlaufstellen.
Studierende kommen mit unterschiedlichenvielfältigen Anliegen zu Ihnen in dieIhre Sprechstunde. MeistensNeben gehtKlärungsbedarfen es dabei um Fragen zubzgl. Prüfungs- und Studienleistungen.Studienleistungen Imkönnen Folgendenauch werdenindividuelle IhnenThemen einfacheeine Rolle spielen. Die folgenden Tipps zur Verfügung gestellt, wieunterstützen Sie dabei, Ihr Beratungsangebot barrierefreier zu gestalten können und wogeben Hinweise auf Anlaufstellen an die Sie imsich Fall vonbei Fragen zu psychischen Belastungen, Nachteilsausgleichen oder krankheitsbedingtenbeeinträchtigungs- bzw. erkrankungsbedingten Bedarfen Unterstützungwenden finden.können.
Bewusstsein für Barrieren signalisieren
Ein erster wichtiger Schritt zu mehr Barrierefreiheit in Ihrem Lehralltag kann darin bestehen, den Studierenden dasIhre GefühlOffenheit zu vermitteln, dass Sie ein offenes Ohr fürgegenüber krankheits- oder beeinträchtigungsbedingtebeeinträchtigungsbedingten Bedarfe haben. Eine Möglichkeit diesBedarfen zu signalisieren,signalisieren. kann sein, dassMachen Sie beispielsweise zu Beginn jedes Semesters, beispielsweiseSemesters im Zusammenhang mit Prüfungen,Prüfungen aufdarauf dieaufmerksam, Möglichkeit von Nachteilsausgleichen fürdass Studierende mit Behinderung aufmerksameinen machen.Nachteilsausgleich Einerseitsbeantragen signalisieren Sie dadurch Ihre offene Einstellung gegenüber Themen wie Behinderungen andererseits normalisiert es diese.können.
Bitte achten Sie unbedingt darauf, im Zusammenhang mit Nachteilsausgleichen nicht von „Vorteilen” zu sprechen, da es sich eben nicht um solche handelt. Nachteilsausgleiche sind rechtlich verankert, um eine faire und vergleichbare Studien- und Prüfungssituation für Studierende mit Behinderung herzustellen.
LehrendenAls Lehrende*r der Universität Bielefeld steht Ihnen ein Foliensatz zur Verfügung.Verfügung, Diesen dürfenden Sie sehrgerne gernesowohl in IhrenIhre KursenKurse nutzenals auch digitalen Lernräume einbinden können.
Berücksichtigen Sie diese ersten Punkte, zeigen Sie nicht nur Offenheit gegenüber Themen wie Behinderung. Sie erkennen individuelle Bedarfe an und zusätzlichtragen insomit Ihrenzu digitaleneinem Lernräumenselbstverständlicheren hochladen.Umgang bei.
Sprechstunde gestalten
Im Vorfeld der Sprechstunden sollten Sie sich Gedanken machen, ob Ihr Beratungsangebot barrierefrei gestaltet ist. HierNutzen einigeSie Anregungen:dazu gerne folgende Anregungen bzw. Handlungsempfehlungen:
- Bieten Sie Beratungsgespräche auch online, z.B. via Zoom, oder telefonisch an.
- Studierende können so selbst entscheiden, welches Angebot sie wahrnehmen wollen.
- Prüfen Sie, ob Ihr Beratungsraum
barrierefreifür Rollstuhlnutzer*innen barrierefrei erreichbar und zugänglichistist.-
undEinob ein BewegungsradiusumBewegungsradius von mindestens 2x2 Metern ist in Ihren Räumlichkeitenvorhanden ist.gegeben.
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- Fragen Sie, ob die Lichtverhältnisse im Raum angenehm sind.
- Verzichten Sie auf starke Duftstoffe.
Bedarfsabfrage
Besonders vorteilhaft kann eine Abfrage der Bedarfe von Studierenden vor den Sprechstunden sein. BeispielsweiseUm könntendiese in Erfahrung zu bringen können Sie fragen:unter anderem folgende Formulierungsbeispiele nutzen:
„Gibt es bestimmte krankheits- oderbehinderungsbeeinträchtigungsbedingtebeeinträchtigungsbedingte Bedarfe, um ein Beratungsgespräch zu führen?“Oder:„Ich treffe, imIm Rahmen meiner
Möglichkeiten,Möglichkeiten treffe ich für Sie gerne Vorkehrungen für mehrBarrierefreiheit für Sie.Ich treffe gerne Vorkehrungen für mehr Barrierefreiheit im Rahmen meiner Möglichkeiten für Sie.Barrierefreiheit. Bitte teilen Sie mirdafürdafür,sobaldso bald wie möglich Ihre Bedarfe mit.“
Dadurch signalisieren Sie, dass Sie offen für Themen wie Behinderungen sind und diese ernst nehmen.
Gesprächsführung
Im Gespräch mit Studierenden sollten Sie sich Gedanken machen wie Sie über Beeinträchtigungen, chronische und psychische Erkrankungen sprechen, denn "Sprachsensibilität" ist in diesem ZusammenhangbesondersZusammenhang besonders relevant. Die ZAB – Zentrale Anlaufstelle Barrierefrei bietet Ihnen mit dem „ZAB Sprachkompass“ ein Tool, um Texte sowie Textbausteine auf ableistisch diskriminierende Sprache zu untersuchen und ggf. Alternativen kennenzulernen. Zudem können Sie auch einen Blick in das Glossar werfen, wo wir viele Begriffe rund um Barrierefreiheit bündig erklärten werden.
Anlaufstellen
InAnliegen Beratungsgesprächenwie kannbeispielsweise espsychische rundBelastungen umoder die ThemenSuche Barrierefreiheit,nach Behinderung,Unterstützungsangeboten etc.,können zuauch in Ihren Sprechstunden thematisiert werden und Fragen kommen,aufwerfen, auf die Sie nichtkeine beantwortenAntwort könnenhaben. -Gut dasist, wirddass auchniemand nichtumfassendes vonWissen IhnenIhrerseits erwartet. VielBedeutsam wichtiger ist es,ist, Studierende in diesensolchen FällenSituationen selbstverständlich an die entsprechenden Beratungsstellen zu verweisen. Am besten stellen Sie sich eine kleine Liste für Ihre Hochschule und Stadt zusammen.
Universität Bielefeld
Für Lehrende der Universität Bielefeld wurden folgende Informationsangebote undsowie Anlaufstellen zusammengestellt:
Bei Bedarfen rund um Themen wie NachteilsausgleicheNachteilsausgleiche, Studienfinanzierung oder Unterstützungsmöglichkeiten explizit für Studierende mit Beeinträchtigungen,Beeinträchtigung, chronischenchronischer oder psychischenpsychischer Erkrankungen,Erkrankung, können Sie an die ZAB verweisen. Die ZAB berätbietet vertraulichfreiwillige, in allen Angelegenheiten rund um das Studieren mit Behinderung, chronischer oder psychischer oder chronischer Erkrankung.
für Belange hinsichtlich Nachteilsausgleichen oder Unterstützungsmöglichkeiten explizit für Studierende mit Beeinträchtigungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen
Informationsangebotevertrauliche und Anlaufstellenunabhängige Kommt es in Beratungsgesprächen zu Fragen, die Sie nicht beantworten können, z.B. zu Themen wie Nachteilsausgleichen oder Unterstützungsmöglichkeiten explizit für Studierende mit Beeinträchtigungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen, können Sie die Studierenden an die ZAB (https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/zab/) verweisen. Die ZAB berät vertraulich in allen Angelegenheiten rund um das Studieren mit Behinderung, chronischer oder psychischer oder chronischer Erkrankung, wie z.B. Nachteilsausgleiche.Beratung.
Zudem gibt es steht Ihnen unter „Nachteilsausgleiche“ eine allgemeineallgemein einführende Übersicht zum Thema Nachteilsausgleiche zur Verfügung. Es ist jedochWobei zu empfehlen,empfehlen ist, dass sich die Studierenden zu diesem Thema individuell in der ZAB beraten lassen.
Kommt es im BeratungsgesprächGespräch mit den Studierenden zu FragenSituationen oder GesprächssituationenFragen imin Zusammenhang mitdenen v.a. psychischen oder seelischenpsychische/seelische Belastungen oder Erkrankungen,Erkrankungen thematisiert werden, können Sie die Ratsuchenden an folgende ausgewählte Anlaufstellen verweisen:
Sollten im Beratungsgespräch mit Studierenden Fragen oder Situationen im Zusammenhang mit psychischen oder seelischen Belastungen bzw. Erkrankungen auftreten, können Sie die Ratsuchenden an die folgenden ausgewählten Anlaufstellen verweisen:
- Niedrigschwellige psychosoziale Beratung an der Universität Bielefeld: ZSB - Zentrale Studienberatung
- In akuten Krisensituationen: Sozialpsychiatrischer Dienst Bielefeld
- Beratungs- und Seelsorgeangebot rund um die Uhr für alle in Konflikt- und Krisensituationen: Telefonseelsorge Bielefeld-OWL
- Zuhörtelefon von
undStudierenden - für Studierende: Nightline Bielefeld
Sofern es Ihnen möglich ist, bieten Sie am Ende Ihrer Sprechstunde, wenn möglich,Sprechstunde weitere Gespräche an. Eine erneute explizite Einladung, individuelle Bedarfe zu benennen, kann dabei unterstützend wirken.
Kleine Maßnahmen, große Wirkung
Es ist nichtweniger wichtig, dass Sie sich mit jederjedem Erkrankung,Thema Beeinträchtigungrund oderum Behinderung im einzelnen intensiv auseinander gesetztauseinandergesetzt haben. Bedeutsam ist vorviel allem,mehr, dass Sie den Studierenden Ihre Offenheit für deren krankheits- oder beeinträchtigungsbedingten Bedarfe vermittelnvermitteln, an die passenden Anlaufstellen verweisen und mit der Weitergabe von Informationen chancengerechte Bedingungen schaffen. Auf Nachteilsausgleiche aufmerksam zu machen schafft chancengerechte Bedingungen. Besonders hilfreich ist zudem, wenn Sie bei Bedarf an die passenden Stellen weitervermitteln können.
Schon kleine Veränderungen in der Gestaltung Ihrer Lehre und Sprechstundenangebote können Barrieren abbauen!