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Peer-Mentoring: Studienstart Barrierefrei

Inhalt: Peer-Netzwerk, Peer-Mentoring.

Bei den folgenden Programmen handelt es sich um ein auslaufendes beziehungsweise ausgelaufenes Angebot. Das aktuelle Programm Peer-Netzwerk wird derzeit neu konzipiert und ab dem Wintersemester 2026/2027 in einem anderen Format angeboten. Sobald neue Informationen zur Verfügung stehen, werden diese hier zur Verfügung gestellt.

Peer-Netzwerk (auslaufendes Programm)

Ab dem Wintersemester 2026/2027 wird das Peer-Netzwerk in neuem Format angeboten.

Das Peer-Netzwerk der Zentralen Anlaufstelle Barrierefrei (ZAB) unterstützt Studierende dabei, gut im Alltag an der Universität Bielefeld anzukommen. Innerhalb des Netzwerks können Studierende ein Semester lang in moderierten Formaten andere Studierende in einer ähnlichen Lebenslage kennenlernen, sich vernetzen, sich über Erfahrungen im Studium austauschen und ihre Kompetenzen erweitern. Erfahrene Studierende stehen hierbei als Mentor*innen für individuelle Fragen zur Verfügung.

Was ist das Peer-Netzwerk?

Das Peer-Netzwerk stärkt als offene und inklusive Gemeinschaft das gegenseitige Lernen sowie die solidarische Unterstützung unter Studierenden. Erfahrene Studierende bringen als Mentor*innen ihr erfahrungsbasiertes Wissen ein, teilen praktische Tipps zur Studienorganisation und unterstützen bei spezifischen Fragen, ohne dass eine formale Eins-zu-Eins-Betreuung besteht. 

Es geht darum, einander im Campusleben unter Berücksichtigung individueller Bedarfe zu unterstützen und so langfristig den Studienerfolg zu fördern.

Wie läuft das Peer-Netzwerk ab?

Das Peer-Netzwerk bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Informations- und Austauschveranstaltungen zu Themen wie z. B.: Nachteilsausgleich, Bewerben mit Behinderungen, Umgang mit Prüfungsängsten, Spieleabende zum Kennenlernen anderer Studierender sowie der Austausch über Erfahrungen im Studium. 

Mentees und Mentor*innen können sich im Rahmen der regelmäßigen Treffen sowie per Mail und Chat austauschen.

An wen richtet sich das Peer-Netzwerk?

Das Peer-Netzwerk heißt alle studierenden Haupthörer*innen willkommen, die aufgrund psychischer, physischer und sensorischer Merkmale im Studium auf Barrieren stoßen.

Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von Attesten oder einem Schwerbehindertenausweis.

Das Peer-Netzwerk bietet einen geschützten Raum, um sich über Themen auszutauschen. Alle Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Sollten Sie bei Studierenden Unterstützungsbedarfe oder den Wunsch nach Austausch mit Kommiliton*innen in ähnlicher Situation erkennen, sei es als Mentor*in oder als Mentee, verweisen Sie gerne auf das Peer-Netzwerk-Programm „Studienstart Barrierefrei“. Achten Sie stets darauf, dass die Weitervermittlung respektvoll, unter Wahrung der Vertraulichkeit und auf freiwilliger Basis erfolgt. Näheres finden Sie unter Sprechstunde barrierefrei gestalten.

Im Rahmen des Peer-Netzwerks wird keine Beratung angeboten. Im Bedarfsfall wird an die passende Beratungsstelle verwiesen.

Studienstart Barrierefrei (ausgelaufenes Programm)

Ab dem Sommersemester 2026 wurde das bisherige Peer-Mentoring-Programm durch das Peer-Netzwerk abgelöst.

Das Peer-Mentoring-Programm der ZAB unterstützt Studierende beim Ankommen im Studienalltag an der Universität Bielefeld sowie beim Kennenlernen von anderen Studierenden in einer ähnlichen Lebenslage. Der „Studienstart Barrierefrei“ ist ein kostenfreies Angebot und dient der Vernetzung unter Studierenden, dem Erfahrungsaustausch sowie der Erweiterung von Kompetenzen. Dabei geht es vor allem darum, informelle Hinweise für den Studienalltag und praktische Tipps zur Studienorganisation auszutauschen, sowie einander im Campusleben unter Berücksichtigung individueller Bedarfe zu begleiten und so langfristig den Studienerfolg zu fördern.

Durch das Programm gehe ich selbstbewusster mit meiner Behinderung um und habe Freunde gewonnen. Es lohnt sich definitiv. (Studentin T.)

Was ist Peer-Mentoring?

„Mentoring“ ist eine wirksame Form des Peer-Supports und ein gutes Instrument zum Aufbau sozialer Netzwerke. Im Mittelpunkt steht das Tandem, bestehend aus einem*einer Mentor*in, der*die einen Mentee begleitet und unterstützt. Die Tandem-Beziehung basiert auf „Peer-Basis“, d. h. beide Teilnehmenden haben eine Beeinträchtigung, chronische oder psychische Erkrankung und begegnen sich auf Augenhöhe. Sie stehen in der Regel ein Semester lang in ständigem Kontakt. In individuell gestalteten persönlichen Treffen tauschen sie sich über ihre Erfahrungen, ihre Lebenssituation und ihren Studienalltag aus und geben einander Tipps. So profitieren beide Seiten voneinander. Die Mentor*innen engagieren sich ehrenamtlich und werden durch die Projektkoordination unterstützend begleitet.

Es war lehrreich, schön und auch gemütlich. Uns wurden viele Perspektiven gezeigt und hilfreiche Optionen angeboten. Ich fühlte mich willkommen und sofort aufgenommen. (Studentin J.)

An wen richtet sich das Peer-Mentoring?

Das Peer-Mentoring-Programm „Studienstart Barrierefrei“ heißt alle studierenden Haupthörer*innen willkommen, die aufgrund psychischer, körperlicher oder sensorischer Merkmale im Studium auf Barrieren stoßen. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von Attesten oder einem Schwerbehindertenausweis. Alle Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. 

Der „Studienstart“ ist ein gutes Projekt, um Gleichgesinnte zu treffen, Kontakte zu knüpfen und wichtige Skills zu verbessern – in entspannter Atmosphäre und im Austausch mit Experten. (Student N.)

Das Tandem: Die ZAB vermittelt … Studierende gestalten!

Mit Hilfe eines Anmeldebogens und persönlicher Gespräche bringt die ZAB ein Tandem – bestehend aus Mentee und Mentor*in – zusammen. Im Tandem verabreden die Studierenden gemeinsam, wie häufig und in welcher Form sie sich treffen. Auch die Themen sowie etwaige Aktivitäten werden gemeinsam bestimmt. Bei Fragen oder auftretenden Problemen ist für die Teilnehmer*innen und Tandems jederzeit eine Projektkoordinatorin ansprechbar.

Darüber hinaus treffen sich alle Teilnehmer*innen im Rahmen verschiedener Veranstaltungen. Koordinatorinnen organisieren begleitende Workshops mit vielen hilfreichen Infos, Spieleabende und offene Austauschrunden, wo es Raum für Kennenlernen und Erfahrungsaustausch gibt.

Es ist toll, Raum zur Reflexion zu haben, über Barrieren und auch darüber zu sprechen, wie jede Person individuell damit umgeht. Das Programm gibt mir das Gefühl, gesehen und verstanden zu werden. (Studentin L.)