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3. Während des Semesters

Inhalte: OffeneSitzungsgestaltung, Kommunikation,Sprechstundentermine, Bedarfe abfragen, Vorlage FoliensatzAnlaufstellen

Semesterbeginn

Offene KommunikationSitzungsgestaltung

GeradeAuch zuwährend Semesterbeginndes Semesters können Sie stetig als Lehrende die Basis für eine barrierefreie Lernumgebung schaffen. Ein respektvoller, wertschätzender Umgang bildet die Grundlage für gelingende Lehre und eine inklusive Lernkultur. Zu Beginn Ihrer Lehrveranstaltung können Sie dazu beitragen, indem Sie verbindliche Regeln für die Interaktion, beispielsweise in Form einer Net(t)iquette oder klarer Feedbackrichtlinien,vorstellen und gemeinsamLehrperson mit denwenigen, Studierendenaber reflektieren.wirkungsvollen Diese dienen nicht nur der Strukturierung der Kommunikation, sondern schaffenMaßnahmen einen sicherenentscheidenden Rahmen, in dem sich alle Studierenden trauen, ihre MeinungBeitrag zu äußern, Fragen zu stellen und konstruktive Kritik zu üben.Wichtig ist, durch eine klare Haltung und Kommunikation Offenheit sowie Flexibilität zu signalisieren und Studierende aktiv auf die Möglichkeit hinzuweisen, Bedarfe im persönlichen Gespräch mitzuteilen. Eine gezielte Abfrage individueller Anforderungen erleichtert es, frühzeitig passende Lösungen zu finden. Beispielsweise könnte es Studierende geben, die auf eine Live-Untertitelung oder eine induktive Höranlage angewiesen sind. Sofern der Ihnen zugewiesene Raum nicht mit einer induktiven Höranlage ausgestattet ist, diese aber benötigt wird, sollte ein Raumwechsel beantragt oder, wenn möglich, entsprechende Hilfsmittel ausgeliehen werden.

Außerdem sollte der Ablauf der Vorlesungszeit transparent dargestellt werden. Sowohl ein übersichtlicher Plan über die gesamten Sitzungen sowie die konkreten Anforderungen und Arten der Leistungserbringung sollten zu Semesterbeginn kommuniziert werden. Zudem ist es hilfreich, den Foliensatz rechtzeitig und in gut zugänglicher Form bereitzustellen, damit sich alle Studierenden optimal auf die Lehrveranstaltung vorbereiten können. Eine Vorlage für einen barrierefreien Foliensatz stellen wir Ihnen unter XXX zur Verfügung.

Um Sie bei der Planung und Durchführung einer barrierefreien und inklusiven Lern-/ Lehrumgebung bestmöglichleisten. Ein wesentlicher Schritt besteht hier ebenfalls in der Transparenz. Legen Sie daher den Ablauf der Sitzung bereits zu Beginn einer jeden Sitzung transparent offen. Dadurch wissen alle Studierenden, was sie erwartet, und mitkönnen konkretenihre HandlungsempfehlungenAufmerksamkeit und Energie gezielt einteilen. Ebenso wichtig ist es, kleine Pausen fest einzuplanen, um kurze Erholungsphasen zu unterstützen,ermöglichen. (Insbesondere für Studierende, die aufgrund gesundheitlicher oder kognitiver Einschränkungen längere Konzentrationsphasen als herausfordernd empfinden, sind Pausenphasen von erheblicher Relevanz).

Alle schriftlichen Ausarbeitungen, wie Zusammenfassungen, Präsentationsfolien oder Aufgabenstellungen, sollten Sie ergänzend bereitstellen. Diese unterstützen das Nachvollziehen der Inhalte, fördern die Nachbereitung und bieten allen Studierenden eine wichtige Grundlage. Über den gesamten Sitzungsverlauf ist zusätzlich auf eine grundsätzliche Transparenz zu achten. Dies beinhaltet beispielsweise, dass Sie Aufgaben klar formulieren, Zuständigkeiten eindeutig benennen und, sofern möglich, die nächsten Schritte gemeinsam mit den Studierenden festlegen. So werden Missverständnisse vermieden und die aktive Teilhabe aller Studierenden gefördert.

Sprechstundentermine und Anlaufstellen

Darüber hinaus ist es sinnvoll während des Semesters regelmäßige Sprechstundentermine oder individuelle Beratungsgespräche anzubieten. Diese ermöglichen es Studierenden, persönliche Anliegen oder Unterstützungsbedarfe vertraulich anzusprechen. Als Lehrperson können Sie sichdarüber anhinaus in diesem Zusammenhang auch auf bestehende Unterstützungsstrukturen hinweisen. Beispielsweise fungiert die „Zentrale Anlaufstelle Barrierefrei (ZAB)“ der Universität Bielefeld als Anlaufstelle, in der zu Fragen rund um das Thema Studium und Behinderung oder psychische Erkrankung beraten wird. Diese dient nicht nur für Studierende als kompetente Anlaufstelle, sondern kann auch von Ihnen als mitarbeitende Person angesteuert werden.

Damit Sie auch während des Semesters bestmöglich bei der Umsetzung der Barrierefreiheitsaspekte unterstützt werden, fungiert die Checkliste „Digitale Lehre – Planung im Kontext deseiner Semesters“Sitzung“ orientieren.als Hilfsmittel. Zusätzlich können Sie der Checkliste mit Maßnahmen und Vorkehrungen zur Atmosphäre eines Inclusive Classrooms ergänzende wertvolle Gestaltungstipps entnehmen.