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4. Inclusive Classroom (Checkliste)

Inhalt: Atmosphäre/Umgang, Leistungserbringung, Material/Methode, Struktur schaffen.

Um allen Bedarfen gerecht zu werden und Ihnen eine zeit- sowie ortsunabhängige Nutzung zu ermöglichen, stehen diese Checkliste sowie zwei weitere zu den Themen „Digitale Lehre – Planung im Kontext des Semesters“ und „Digitale Lehre – Planung im Kontext einer Sitzung“ gesammelt als Checkliste Inklusive digitale Lehre planen (Word-Dokument) zum Download bereit.

Atmosphäre/Umgang

  1. Bemühen Sie sich bei entsprechender Gruppengröße, die Studierenden kennenzulernen, z. B. gibt es in der ersten Veranstaltung eine Vorstellungs- oder Pronomenrunde.
  2. Geben Sie Studierenden mit Bedarfen die Möglichkeit, diese (in geschütztem Raum) bei Ihnen anzumelden. Bemühen Sie sich, den Bedarfen gerecht zu werden.
  3. Seien Sie für Studierende ansprechbar.
  4. Achten Sie darauf, dass in der Veranstaltung alle Studierenden zu Wort kommen können.
  5. Achten Sie auf eine respektvolle Kommunikation mit und unter den Studierenden.
  6. Lassen Sie Beleidigungen sowie rassistisches, behindertenfeindliches, sexistisches oder fremdenfeindliches und anderes diskriminierendes Verhalten nicht zu.

Leistungserbringung

  1. Lassen Sie alternative Formen der aktiven Teilnahme zu (z. B. mündliche oder schriftliche Beiträge, Beiträge in Foren, Reflexionsaufgaben im LMS, Diskussion im Seminar, Canvas-Boards, Präsentationen, …).
  2. Nutzen Sie inklusive oder alternative Formate zur Leistungserbringung (z. B. Formate nach den Kriterien des Constructive Alignment oder Projekte/Portfolios/Gruppenarbeiten/ …).

Material/Methode

  1. Achten Sie darauf, dass die eingesetzten Lehr-/Lernmaterialien diversitätssensibel gestaltet sind. 
  2. Wählen Sie Methoden aus, die es Studierenden erlauben, auf unterschiedliche Art zu lernen, und die unterschiedliche Vorlieben und Stärken ansprechen.
  3. Berücksichtigen Sie bei der Planung der Veranstaltung kollaborative Methoden. 
  4. Berücksichtigen Sie bei der Planung der Veranstaltung Methoden, die zur Reflexion anregen.
  5. Wechseln Sie während der Veranstaltung die Sozialform.
  6. Regen Sie die Studierenden dazu an, selbst auf Zugänglichkeit zu achten, z. B. bei der Erstellung von Dokumenten, Medien (z. B. Videos) oder dem Teilen von Ressourcen.
  7. Nutzen Sie bei PowerPoint (sowohl Sie als Lehrperson als auch Ihre Studierenden) die automatische Live-Untertitelung.
  8. Stellen Sie benötigtes Material und mögliche Diskussionsfragen mind. 3 Tage vor dem Termin den Teilnehmenden bereit. 

Struktur schaffen

  1. Schaffen Sie Transparenz: Behalten Sie festgelegte Termine bei, kommunizieren Sie Leistungsanforderungen, formulieren Sie Arbeitsanweisungen, klären Sie Verantwortlichkeiten („Wer ist wann in Hol- oder Bring-Pflicht?“).
  2. Machen Sie den Ablauf der Sitzung von Beginn transparent. 
  3. Planen Sie regelmäßig kurze Pausen für alle ein. Diese sind transparent kommuniziert. 
  4. Stellen Sie schriftliche Ausarbeitungen bereit.