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3. Text

Inhalt: Sprachwechsel, Schrift, Hervorhebungen, Zeilenabstand, Textausrichtung, Absätze, Seiten- und Spaltenwechsel, Einfügen von Spalten, Erstellung von Listen und Aufzählungen, Kontrastverhältnis von Texten.

3.1 Sprachwechsel

Die von der Hauptsprache abweichenden Textpassagen sind jeweils mit der passenden Sprache markiert (Sprachwechsel).

Weiterführende Informationen

Was ist damit gemeint? 

Wenn ein Dokument in mehreren Sprachen verfasst ist, ist es wichtig, die Passagen, die von der Hauptsprache abweichen, entsprechend in der anderen Sprache auszuweisen.

Die Hauptsprache eines Dokuments ist die Sprache, die in einem Dokument am häufigsten verwendet wird und die den Inhalt des Dokuments am besten beschreibt. Die Hauptsprache eines Dokuments festzulegen ist wichtig, da sie bestimmt, welche Rechtschreibprüfung, Grammatikprüfung und anderen sprachspezifischen Funktionen verwendet werden.

Ein Sprachwechsel bezieht sich auf die Änderung der Sprache für einen bestimmten Abschnitt oder ein bestimmtes Wort in einem Dokument, der/das von der Hauptsprache abweicht. Werden innerhalb eines Dokuments Abschnitte oder Wörter in einer anderen Sprache benötigt, beispielsweise bei der Verwendung von Zitaten, fremdsprachigen Begriffen oder in einem mehrsprachigen Dokument, so müssen diese auch mit der entsprechenden Sprache markiert werden.

Warum ist es wichtig? 

Das Markieren von Sprachwechseln ist wichtig für die Barrierefreiheit von Dokumenten, da es Rezipierenden, die eine Sprachausgabe oder einen Screenreader nutzen, dabei hilft, den Text besser zu verstehen.

Wenn diese Person einen Screenreader oder eine Sprachausgabe verwendet, um die Präsentation zu lesen, könnte sie Schwierigkeiten haben, von der Hauptsprache abweichenden Textpassagen zu erkennen und verstehen, da Screenreader und Sprachausgaben nicht automatisch abweichende Sprache erkennen und die Aussprache auf der hinterlegten Sprache basiert.

Das Markieren von Sprachwechseln ermöglicht es somit, dass Screenreader und Sprachausgaben die korrekte Aussprache verwenden.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen? 

In Word können Sie Sprachwechsel folgendermaßen markieren:

  1. Markieren Sie den Text, der in einer anderen Sprache ausgezeichnet werden soll.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte „Überprüfen“ oder in dem Fall, dass Sie ein Mac nutzen, auf „Extras“ und dann auf „Sprache“.
  3. Wählen Sie bei einem Windows-Computer im Dropdown-Menü „Sprache hinzufügen“ die Sprache aus, in der der Text verfasst ist oder wählen Sie auf einem Mac eine entsprechende Sprache aus.
  4. Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Textpassagen, die in einer anderen Sprache verfasst sind.

Alternativ ist auch möglich, die Sprache des Dokuments in der Leiste unterhalb des Dokuments   mit der Funktion „Sprache“ zu ändern.

3.2 Schrift

Die Schrift ist serifenlos (z. B. Arial, Helvetica) und nicht zu dick oder zu dünn.

Weiterführende Informationen

Was bedeutet das? 

Es empfiehlt sich, eine serifenlose Schriftart zu wählen, welche weder zu dick noch zu dünn ist, um eine optimale Lesbarkeit zu gewährleisten. Dabei geht es vor allem um das Erkennen und Unterscheiden einzelner Buchstaben und Wörter.

Serifen sind kleine Verzierungen oder Linien, die an den Enden der Buchstaben angebracht sind. Serifenlose Schriftarten haben eine klare und glatte Linienführung und wirken moderner und schlichter als Schriftarten mit Serifen.

Es ist wichtig, dass die Strichstärke von Schriften zwischen 10 % und 20 % der Mittellänge liegen, um ausreichenden Kontrast zu gewährleisten. Schriftarten ohne Serifen, bei denen der Unterschied zwischen der Stärke der Linien der Buchstaben gering ist, sind am besten geeignet und entsprechend den Schriftstärken „Normal“ oder „Regular“. Feine und fette Schriftstärken sowie Schriften mit hohem Strichstärkenkontrast sollten vermieden werden, besonders als Formatierung des gesamten Textes.

Warum ist es wichtig? 

Serifenlose Schriften sind insbesondere für Menschen einfacher zu entziffern, die Schwierigkeiten haben, dem Lesefluss zu folgen oder den Text zu erkennen und zu lesen. Denn Schriften mit Serifen (z. B. New Times Roman) können bei einigen Menschen dazu führen, dass Buchstaben ineinander verschwimmen oder schwieriger zu lesen sind, da die Serifen die Buchstabenformen stärker variieren. Außerdem können Schriftarten, die zu dünn oder zu dick sind, die Lesbarkeit beeinträchtigen, insbesondere für Personen mit beeinträchtigtem Sehvermögen.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen? 

Um Schriftarten auszuwählen, die für Rezipierende mit Sehbeeinträchtigungen geeignet sind, sollten Erkennbarkeit, Unterscheidbarkeit und Offenheit der Zeichen sowie ein geringer Strichstärkenkontrast berücksichtigt werden. Verschiedene Schriftklassifikationen und Formprinzipien können diese Faktoren beeinflussen. Als empfohlene Schriftarten gelten daher:  Arial, Calibri Regular, Helvetica, Lucida Sans Regular, Verdana Regular, Noto Sans Regular, Open Sans Regular, Source Sans Pro Regular und Fira Sans Regular.

Serifenlose Schriftart einstellen:
  1. Markieren Sie den gesamten Text oder den Abschnitt, in dem Sie die Schriftart ändern möchten.
  2. Klicken Sie auf den Reiter „Start“ in der Menüleiste.
  3. Wählen Sie in der Schriftarten-Auswahl im Drop-down-Menü eine serifenlose Schriftart aus.

3.3 Hervorhebungen

Hervorhebungen durch Großbuchstaben, Kursiv, Fett, Unterstrichen oder Texteffekte (Farbverlauf als Farbfüllung, Leuchteffekte, Textkontur) sind sparsam angewendet.

Weiterführende Informationen

Was bedeutet das?

Das Hervorheben von Textstellen durch Großbuchstaben oder Texteffekte wie Farbverläufe, Leuchteffekte oder Textkonturen sollte sparsam erfolgen. Solche Hervorhebungen können neben Großbuchstaben auch kursiver und fetter Text, unterstrichener Text und Texteffekte, sowie Schatten, weiche Kanten, Spiegelungen oder eine leuchtende Optik, sein. Diese Hervorhebungen sollten sich höchstens auf einzelne Wörter beschränken, um den Lesefluss nicht zu stören und eine klare Struktur zu gewährleisten. Dabei bleibt zu beachten, dass die Schrift serifenlos und nicht zu dick oder zu dünn ist (siehe 3.2). 

Warum ist es wichtig? 

Durch Hervorhebungen mit Großbuchstaben oder auffälligen Texteffekten kann der Lesefluss gestört und die Lesbarkeit des Textes beeinträchtigt werden. Wenn beispielsweise wichtige Informationen mit verschiedenen Texteffekten wie Leuchteffekten, Farbverläufen und anderen Hervorhebungen markiert werden, kann dies die Lesenden vom eigentlichen Inhalt ablenken. Eine klare Struktur und eine zugängliche Lesbarkeit sind jedoch besonders wichtig für Rezipierende, die Schwierigkeiten haben, dem Lesefluss zu folgen oder den Text zu erkennen/lesen. Viele Effekte und Hervorhebungen können zudem reizüberflutend wirken.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen? 

Um den Text auf Hervorhebungen zu prüfen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schauen Sie sich das Dokument an.
  2. Suchen Sie nach Textpassagen, die durch Hervorhebungen wie Fettdruck, Kursivdruck oder farbliche Markierungen hervorgehoben wurden.
  3. Überlegen Sie, ob die verwendeten Mittel tatsächlich einen Mehrwert für das Verständnis des Dokumentinhalts bieten.
  4. Markieren Sie den Text, der nicht kursiv oder unterstrichen sein soll.
  5. Klicken Sie auf das „I“ (für Kursiv) und/oder das „U“ (für Unterstreichung) in der Formatierungsleiste, um diese Formatierungen zu entfernen.

3.4 Zeilenabstand

Der Zeilenabstand beträgt 150 %.

Weiterführende Informationen

Was bedeutet das? 

Der Zeilenabstand in Word bezieht sich auf den vertikalen Abstand zwischen den Zeilen in einem Absatz. Für eine gute Lesbarkeit sollte der Zeilenabstand 150 % der Zeichengröße betragen. Um den Lesefluss nicht zu stören, sollte der Zeilenabstand jedoch auch nicht unverhältnismäßig groß sein.

Warum ist es wichtig?

Ein zu kleiner Zeilenabstand kann die Lesbarkeit von Texten beeinträchtigen und eine visuelle Überforderung hervorrufen. Dabei können die Augen Schwierigkeiten haben, sich auf den nächsten Abschnitt des Textes zu konzentrieren, was zu einer verringerten Lesegeschwindigkeit und einer höheren Fehlerquote führen kann. Darüber hinaus kann ein kleiner Zeilenabstand insbesondere bei längeren Texten auch zu einer stärkeren Augenbelastung und Ermüdung führen.

Ein ausreichender Zeilenabstand von 150 % unterstützt Rezipierende, die Schwierigkeiten beim Lesen oder Konzentrieren haben, dem Textfluss zu folgen und den Inhalt besser zu entschlüsseln. Zusätzlich trägt er zur Schaffung einer klaren Struktur im Text bei. Ein angemessen großer Zeilenabstand ermöglicht den Augen beim Sprung in die nächste Zeile den Zeilenanfang leichter zu finden. 

Wie können Sie das umsetzen/prüfen?

Um den Zeilenabstand auf 150 % einzustellen, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen was die Betriebssysteme von Mac und Windows angeht:

Mac
  1. Markieren Sie den Textabschnitt im Dokument, dessen Zeilenabstand Sie überprüfen möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich und wählen Sie die Option „Absatz“ aus.

Alternativ:

  1. Markieren Sie den Textabschnitt im Dokument, dessen Zeilenabstand Sie überprüfen möchten.
  2. Klicken Sie oben in der Menüleiste auf „Start“.

Es folgt:

  1. Wählen Sie die Schaltfläche „Zeilen- und Absatzabstand“ aus.
  2. Klicken Sie nun auf die „Zeilenabstandsoptionen“.
  3. Ein neues Fenster „Absatz“ öffnet sich. Klicken Sie auf die Registerkarte „Einzüge und Abstände“.
  4. Unter dem Abschnitt „Zeilenabstand“ finden Sie vordefinierte Zeilenabstände. Überprüfen Sie, ob die Option „1,5 Zeilen“ ausgewählt ist. Wenn ja, ist das Kriterium erfüllt und Sie können das Feld „Maß“ leer lassen.
  5. Wenn die Option „1,5 Zeilen“ nicht ausgewählt ist, wählen Sie „Mehr“ und geben Sie den Wert 1,5 oder höher in das Feld „Maß“ ein.
  6. Durch einen Klick auf „OK“ werden die vorgenommenen Änderungen gespeichert.
Windows
  1. Markieren Sie den Textabschnitt im Dokument, dessen Zeilenabstand Sie überprüfen möchten.
  2. Klicken Sie oben in der Menüleiste auf „Start“.
  3. Wählen Sie die Schaltfläche „Zeilen- und Absatzabstand“ aus.
  4. Klicken Sie nun auf die „Zeilenabstandsoptionen“.

Alternativ: 

  1. Markieren Sie den Textabschnitt im Dokument, dessen Zeilenabstand Sie überprüfen möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich und wählen Sie die Option „Absatz“ aus.

Es folgt:

  1. Es öffnet sich ein Fenster, in dem der Zeilenabstand unter „Abstand“ angegeben ist.
  2. Es gibt vordefinierte Zeilenabstände wie „Einfach“ und „Doppelt“. Um aber sicherzugehen, dass das Kriterium erfüllt ist, sollte im Feld ganz rechts unter dem Label „Von“ ein expliziter Zeilenabstand eingetragen sein, der 1,5 Pt. beträgt.
  3. Wenn der Wert im Feld unter „Von“ bereits 1,5 Pt. oder höher beträgt, ist das Kriterium erfüllt und es kann auf „OK“ geklickt werden.
  4. Wenn der Wert unter „Von“ kleiner als 1,5 Pt. ist, muss dieser auf 1,5 Pt. erhöht werden.
  5. Geben Sie den Wert 1,5 Pt. (oder höher) ins Feld unter „Von“ ein.
  6. Klicken Sie auf „OK“, um die Änderungen zu speichern.

Um den Zeilenabstand in einem Text zu überprüfen, können Sie einen Absatz markieren und dann auf der Registerkarte „Start“ in der Gruppe „Absatz“ auf das Symbol „Zeilen- und Absatzabstand“ klicken. Dort können Sie den aktuellen Zeilenabstand einsehen und gegebenenfalls anpassen.

Alternativ können Sie auch die Option „Absatzmarken“ in Ihrem Textverarbeitungsprogramm aktivieren, um die Abstände zwischen den Absätzen sichtbar zu machen.

3.5 Textausrichtung

Der Text ist linksbündig ausgerichtet. 

Weiterführende Informationen

Was bedeutet das?

Ein linksbündig ausgerichteter Text ist am linken Seitenrand des Dokuments ausgerichtet. Das bedeutet, dass alle Zeilenanfänge senkrecht untereinander stehen und die Zeilenenden rechts frei auslaufen.

Die linksbündige Ausrichtung ist die Standardausrichtung für die meisten Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word oder Google Docs und wird häufig für Fließtexte wie Artikel, Berichte oder Briefe verwendet.

Warum ist das wichtig?

Eine linksbündige Formatierung hilft Rezipierenden, die Schwierigkeiten haben, dem Lesefluss zu folgen, da die Textzeilen an einem gemeinsamen linken Rand beginnen und somit leichter zu verfolgen sind. Sind die Zeilen unterschiedlich lang, ist es leichter, mit den Augen von einer Zeile zu nächsten zu springen. Da Blocksatz insbesondere bei schmalen Spalten unregelmäßig große Wortzwischenräume und häufigere Worttrennungen verursacht, ist linksbündiger Flattersatz vorzuziehen.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen?

In Microsoft Word kann die Ausrichtung über die Registerkarte Start und die Schaltfläche Absatz erfolgen. Dort kann die Ausrichtung auf „Links“ eingestellt werden.

Zur Prüfung gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen was die Betriebssysteme von Mac und Windows angeht:

Mac
  1. Markieren Sie den Textabschnitt im Dokument, dessen Ausrichtung Sie überprüfen möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich.

Alternativ:

  1. Markieren Sie den Textabschnitt im Dokument, dessen Ausrichtung Sie überprüfen möchten.
  2. Klicken Sie anschließend oben in der Menüleiste auf „Start“.

Es folgt:

  1. Wählen Sie die Option „Absatz“ aus dem Kontextmenü aus.
  2. Im Absatz-Menü klicken Sie auf „Einzüge und Abstände“.
  3. In dem sich öffnenden Fenster sollten Sie die gewählte Ausrichtung sehen können. Diese sollte linksbündig sein.
  4. Wenn das Feld leer ist, bedeutet das, dass in dem markierten Textbereich unterschiedliche Ausrichtungen vorkommen.
Windows
  1. Markieren Sie den Textabschnitt im Dokument, dessen Ausrichtung Sie überprüfen möchten.
  2. Klicken Sie anschließend oben in der Menüleiste auf „Start“.

Alternativ:

  1. Markieren Sie den Textabschnitt im Dokument, dessen Ausrichtung Sie überprüfen möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich.

Es folgt:

  1. Suchen Sie den Bereich „Absatz“, der sich in der Menüleiste befindet.
  2. In diesem Bereich stehen Ihnen vier Schaltflächen für die Textausrichtung zur Verfügung: linksbündig, zentriert, rechtsbündig, Blocksatz.
  3. Überprüfen Sie, welche der Schaltflächen grau hinterlegt ist. Dabei handelt es sich um die aktuelle Ausrichtung des von Ihnen markierten Texts.
  4. Die Ausrichtung sollte linksbündig sein.

3.6 Absätze

Absätze sind nicht mit Tabulator oder weichem Zeilenumbruch, sondern mit dem Absatzumbruch erstellt (das heißt, es gibt keine Leerzeilen im Dokument).

Weiterführende Informationen

Was ist damit gemeint? 

Ein neuer Absatz in einem Dokument soll mit einem Absatzumbruch erstellt werden, anstatt mit einem Tabulator oder einem weichen Zeilenumbruch. Ein Absatzumbruch ist eine Funktion, die verwendet wird, um einen Absatz zu beenden und einen neuen Absatz in der nächsten Zeile zu beginnen. Mit einem Absatzumbruch wird ein neuer Absatz begonnen, ohne dass ein zusätzlicher Zeilenabstand zwischen den beiden Absätzen eingefügt wird.

Warum ist es wichtig? 

Es ist wichtig, den Gebrauch von weichen Zeilenumbrüchen zu vermeiden und stattdessen Absatzumbrüche zu verwenden. Rezipierende mir Screenreadern navigieren innerhalb von Texten von Absatz zu Absatz und lassen sich die Anfänge vorlesen, um den Inhalt des Absatzes zu erfassen. Wenn ein weicher Zeilenumbruch zur Absatztrennung verwendet wird, erkennt der Screenreader dies nicht als neuen Absatz und es wird „Neue Zeile“ oder „Leerzeile“ vorgelesen, was den Lesefluss stören kann.

Dies kann den Text für Rezipierende, die einen Screenreader oder eine Sprachausgabe nutzen, unnötig verlängern und unübersichtlich machen. Außerdem kann es dazu führen, dass der Inhalt des Dokuments schwerer zu erfassen ist, da der Zusammenhang zwischen den Absätzen verfälscht wird. Anstelle von Leerzeilen sollten deshalb Absatzabstände verwendet werden, um den Text zu strukturieren. Absatzabstände fügen zusätzlichen Raum zwischen den Absätzen hinzu, ohne dass dies zu unnötigen Störungen beim Vorlesen führt.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen?

In Microsoft Word können Sie einen Absatzumbruch auf verschiedene Weise erstellen:

  1. Verwenden des Menübands: Klicken Sie auf die Registerkarte „Einfügen“ und dann auf den Pfeil neben „Symbol“. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Absatzzeichen“ aus, um den Absatzumbruch einzufügen.
  2. Verwenden des Kontextmenüs: Klicken Sie mit der rechten Maustaste an die Stelle, an der Sie den Absatzumbruch einfügen möchten. Wählen Sie im Kontextmenü „Absatzumbruch einfügen“ aus.
  3. Verwenden der Enter-Taste: Drücken Sie an der Stelle, an der Sie den Absatzumbruch einfügen möchten auf die Enter-Taste Ihrer Tastatur.

Um Ihr Dokument auf Absätze zu prüfen, gibt es in Abhängigkeit des Betriebssystems unterschiedliche Vorgehensweisen:

Mac
  1. Klicken Sie oben in der Menüleiste auf die Registerkarte „Start“.
  2. Klicken Sie in der Gruppe „Absatz“ auf die Schaltfläche „Symbol anzeigen/ausblenden“ (ein Symbol mit dem Aussehen von „¶“). Dadurch werden alle Absatzformatierungen im Dokument sichtbar.
  3. Überprüfen Sie das Dokument auf leere Zeilen. Diese sollten ausschließlich aus dem Symbol „¶“ bestehen.
  4. Entfernen Sie alle anderen Symbole (z. B. Leerzeichen, Tabulatoren) mit Hilfe der „Entf“ oder „Backspace“-Taste.
  5. Fügen Sie stattdessen einen Absatzumbruch an jeder Stelle ein, wo eine neue Zeile beginnen soll, indem Sie die „Enter“-Taste drücken.
  6. Überprüfen Sie das Dokument erneut auf leere Zeilen, um sicherzustellen, dass alle Absätze durch Absatzumbrüche und nicht durch Leerzeilen getrennt sind.
Windows
  1. Klicken Sie oben in der Menüleiste auf den Reiter „Start“.
  2. Suchen Sie das Symbol mit dem Namen „Alle anzeigen“. Es befindet sich normalerweise in der Gruppe „Absatz“ und sieht aus wie ein „¶“-Symbol. Klicken Sie darauf. Dadurch werden alle Absatzformatierungen im Dokument sichtbar gemacht, einschließlich der Leerzeilen, die möglicherweise vorhanden sind.
  3. Überprüfen Sie, ob es im Dokument Leerzeilen gibt. Sie sollten ausschließlich aus dem Symbol „¶“ bestehen.
  4. Entfernen Sie andere Symbole, die möglicherweise in den Leerzeilen oder an anderen Stellen des Dokuments vorhanden sind, indem Sie sie markieren und die „Entf“- oder „Backspace“-Taste auf Ihrer Tastatur drücken.
  5. Fügen Sie stattdessen einen Absatzumbruch an den Stellen ein, an denen Sie Leerzeilen haben möchten, indem Sie an die entsprechende Stelle gehen und die „Enter“-Taste auf Ihrer Tastatur drücken.

3.7 Seiten- und Spaltenwechsel

Seiten- oder Spaltenwechsel sind nicht durch Leerzeilen, sondern mit dem Seiten- bzw. Spaltenumbruch erstellt.

Weiterführende Informationen

Was ist damit gemeint? 

In einem Dokument sollten Seiten- oder Spaltenwechsel nicht durch das Einfügen von Leerzeilen (mit der Enter-Taste) erstellt werden. Stattdessen sollten die Funktionen der Seiten- oder Spaltenumbrüche verwendet werden, um eine klare Trennung zu schaffen.

Ein Seiten- bzw. Spaltenumbruch ist eine Funktion, mit der das Ende einer Seite oder Spalte markiert und ein neuer Bereich begonnen werden kann. Seiten- bzw. Spaltenumbrüche werden verwendet, um beispielsweise ein Dokument mit mehreren Spalten zu erstellen oder sicherzustellen, dass ein neues Kapitel auf einer neuen Seite beginnt. Sie können manuell hinzugefügt oder automatisch durch Word generiert werden, abhängig von den Einstellungen.

Warum ist es wichtig? 

Die Verwendung von Leerzeilen anstelle von Seiten- oder Spaltenumbrüchen kann zu Barrieren führen. Dies liegt daran, dass Screenreader und Sprachausgaben Schwierigkeiten haben, den Text korrekt zu interpretieren, wenn Leerzeilen verwendet werden, um eine neue Absatzstruktur zu erzeugen. Insbesondere können Leerzeilen, die durch die einfache Verwendung der Enter-Taste erstellt wurden, als „leer“ vorgelesen werden, was den Lesefluss stört.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen? 

In Microsoft Word können Sie einen Seiten- oder Spaltenumbruch wie folgt einfügen:

  • Seitenumbruch: Klicken Sie auf „Einfügen“ und dann auf „Seitenumbruch“.
  • Spaltenumbruch: Klicken Sie auf „Seite Layout“ und dann auf „Spalten“ und wählen Sie die Anzahl der Spalten aus. Wenn Sie bereits eine Spalte haben und eine weitere hinzufügen möchten, positionieren Sie den Cursor an der Stelle, an der Sie die Spalte einfügen möchten, und klicken Sie auf „Layout“ und dann auf „Spalten“ und wählen Sie „Mehr Spalten“.

Um zu überprüfen, ob Seiten- oder Spaltenwechsel korrekt erstellt wurden, müssen Sie bei den Betriebssystemen Windows und Mac unterschiedlich vorgehen:

Mac
  1. Klicken Sie oben in der Menüleiste auf „Start“.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Formatierungszeichen ein-/ausblenden“ mit dem Symbol „¶“. Dadurch werden alle Absatzformatierungen im Dokument sichtbar.
  3. Überprüfen Sie das Dokument auf Seiten- oder Spaltenwechsel. Wenn diese mit den unter „Layout“ vorhandenen Umbruch-Funktionen getätigt wurden, sind diese explizit als „Seitenumbruch“ oder „Spaltenumbruch“ im Dokument ausgezeichnet.
  4. Wenn Seiten- oder Spaltenwechsel nicht explizit gekennzeichnet sind, suchen Sie nach vielen leeren Zeilen im Dokument.
  5. Ersetzen Sie die leeren Zeilen durch die Verwendung der Absatzformatierungsoption „Seitenumbruch“ oder „Spaltenumbruch“, je nach Bedarf.
  6. Überprüfen Sie das Dokument erneut, um sicherzustellen, dass alle Seiten- und Spaltenwechsel ordnungsgemäß gekennzeichnet sind und keine unerwünschten leeren Zeilen vorhanden sind.
Windows
  1. Klicken Sie auf das Register „Start“.
  2. Im Bereich „Absatz“ klicken Sie auf die Schaltfläche „Alle anzeigen“ mit dem Symbol „¶“. Dadurch werden alle Absatzformatierungen im Dokument sichtbar.
  3. Überprüfen Sie das Dokument auf Seiten- oder Spaltenwechsel. Wenn diese mit den unter „Layout“ vorhandenen Umbruch-Funktionen getätigt wurden, sind diese explizit als „Seitenumbruch“ oder „Spaltenumbruch“ im Dokument ausgezeichnet.
  4. Wenn Seiten- oder Spaltenwechsel nicht explizit gekennzeichnet sind, suchen Sie nach vielen leeren Zeilen im Dokument.
  5. Ersetzen Sie die leeren Zeilen durch die Verwendung der Absatzformatierungsoption „Seitenumbruch“ oder „Spaltenumbruch“, je nach Bedarf.
  6. Überprüfen Sie das Dokument erneut, um sicherzustellen, dass alle Seiten- und Spaltenwechsel ordnungsgemäß gekennzeichnet sind und keine unerwünschten leeren Zeilen vorhanden sind.

3.8 Einfügen von Spalten

Spalten sind nicht mit Tabulatoren, sondern über das Menü „Layout“ erstellt. Der Zwischenraum zwischen den Spalten ist groß genug, um sich visuell voneinander abzusetzen.

Weiterführende Informationen

Was ist damit gemeint? 

Bei der Verwendung von Spalten in Microsoft Word empfiehlt es sich, die vorgefertigten Spaltenvorlagen von Word zu nutzen. Diese können über das Menü „Layout“ eingefügt werden, und gewährleisten eine konsistente Darstellung des Dokuments.

In Microsoft Word sind Spalten eine Möglichkeit, um den Text in einem Dokument in mehrere vertikalen Abschnitte aufzuteilen. Dadurch können beispielsweise lange Texte übersichtlicher gestaltet werden, indem sie auf mehrere Spalten verteilt werden. Die Spalten können gleich groß sein oder unterschiedliche Breiten haben, und es können je nach Bedarf unterschiedliche Anzahlen von Spalten erstellt werden, wobei zwecks Übersichtlichkeit nicht zu viele Spalten verwendet werden sollten.

Wenn in einem Dokument mehrere Spalten verwendet werden, sollte zwischen diesen Spalten genügend Platz gelassen werden, damit sie sich optisch voneinander abheben und für die Rezipierenden leichter zu erkennen sind. Der Zwischenraum zwischen Spalten sollte immer mindestens 6 mm betragen.

Warum ist es wichtig? 

Wenn Spalten in Microsoft Word nicht über das Layout-Tool erstellt werden, sondern durch manuelles Einfügen von Tabulatoren oder Leerzeichen, kann dies zu Problemen bei dem Vorlesen und Interpretieren des Inhalts von Screenreadern und Sprachausgaben führen. Deshalb ist es wichtig, die Layout-Tools von Word zu verwenden, um Spalten zu erstellen, um sicherzustellen, dass das Dokument barrierefrei und zugänglich ist.

Wenn der Zwischenraum zwischen den Spalten nicht ausreichend groß ist, kann dies die Lesbarkeit des Dokuments beeinträchtigen, indem sich der Text für manche Lesende zu überlappen scheint und somit unleserlich wird. Für Rezipierende mit Sehbeeinträchtigung oder anderen Einschränkungen, wie Legasthenie, kann es schwierig sein, den Textabstand zwischen enganliegenden Spalten wahrzunehmen. Außerdem können durch einen zu engen Textabstand die Buchstaben für die Rezipientinnen und Rezipienten verschmelzen oder Wörter unvollständig dargestellt werden.

Durch eine angemessene Spaltenbreite oder Verwendung von Abständen zwischen den Spalten kann somit die Lesbarkeit erhöht werden, sodass alle Rezipierende das Dokument ohne Einschränkungen lesen können.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen?

Um Spalten zu überprüfen, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen was die Betriebssysteme von Mac und Windows angeht:

Mac
  1. Klicken Sie oben in der Menüleiste auf „Start“.
  2. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Formatierungszeichen ein-/ausblenden“ mit dem Symbol „¶“. Dadurch werden alle Absatzformatierungen im Dokument sichtbar.
  3. Schauen Sie sich nun die Spalten in Ihrem Dokument an. Zwischen den Spalten sollten keine Pfeilsymbole „→“ existieren, da diese Pfeile Tabulatoren repräsentieren.
  4. Alternativ können Sie auch überprüfen, ob Sie die Texte spaltenweise markieren können. Bei Spalten, die über Tabulatoren erstellt wurden, können Sie den Text nur zeilenweise markieren.
Windows
  1. Klicken Sie oben in der Menüleiste auf „Start“.
  2. Klicken Sie im Bereich „Absatz“ auf die Schaltfläche „Alle anzeigen“ mit dem Symbol „¶“. Dadurch werden alle Absatzformatierungen im Dokument sichtbar.
  3. Schauen Sie sich nun die Spalten in Ihrem Dokument an. Zwischen den Spalten sollten keine Pfeilsymbole „→“ existieren, da diese Pfeile Tabulatoren repräsentieren.
  4. Alternativ können Sie auch überprüfen, ob Sie die Texte spaltenweise markieren können. Bei Spalten, die über Tabulatoren erstellt wurden, können Sie den Text nur zeilenweise markieren.

Um sicherzustellen, dass der Zwischenraum zwischen den Spalten groß genug ist, können Sie in Word die Spalteneinstellungen anpassen. Hier können Sie den Spaltenabstand definieren und sicherstellen, dass dieser groß genug ist, um die Spalten voneinander zu trennen. Um die Spalteneinstellung in Word anzupassen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Markieren Sie den Text, den Sie in Spalten formatieren möchten, oder positionieren Sie den Cursor an der Stelle, an der Sie die Spalten beginnen möchten.
  2. Klicken Sie auf das Register „Layout“ in der Menüleiste oben im Word-Fenster.
  3. Klicken Sie auf den Button „Spalten“, der sich in der Gruppe „Seite einrichten“ befindet.
  4. Wählen Sie die gewünschte Anzahl an Spalten und die Breite und den Abstand (mind. 6 mm) zwischen den Spalten aus.
  5. Klicken Sie auf „OK“, um die Änderungen zu übernehmen.

Wenn Sie die Spalteneinstellungen für das gesamte Dokument anpassen möchten, wählen Sie im Menü „Layout“ unter „Seite einrichten“ die Option „Spalten“. Geben Sie hier die gewünschte Anzahl an Spalten, die Breite und den Abstand an und klicken Sie auf „OK“. Die Einstellungen werden nun auf das gesamte Dokument angewendet.

3.9 Erstellung von Listen und Aufzählungen

Es sind nur Inhalte als Liste/ Aufzählung ausgegeben, die auch wirklich eine Liste/ Aufzählung darstellen. Diese sind mit Listen- bzw. Aufzählungsformaten erstellt.

Weiterführende Informationen

Was ist damit gemeint? 

Listen- bzw. Aufzählungsformate in Word sind spezielle Formatierungsoptionen, die verwendet werden können, um eine Liste von Elementen oder Punkten zu erstellen. Es gibt zwei Arten von Listenformaten in Word: ungeordnete Listen und geordnete Listen.

Ungeordnete Listen sind Listen, bei denen die Elemente oder Punkte mit einem Symbol oder einem Punkt markiert werden und die Reihenfolge eine untergeordnete Rolle spielt. Geordnete Listen sind hingegen Listen, bei denen die Elemente oder Punkte numerisch oder alphabetisch geordnet sind und die Reihenfolge wichtig ist.

Um die Lesbarkeit und Verständlichkeit zu verbessern, sollten Listen sinnvoll aufgeteilt werden. Beispielsweise könnten Vorteile in einer Liste und Nachteile in einer anderen Liste aufgeführt werden. Diese Strukturierung hilft den Rezipierenden, die Informationen leichter zu erfassen und zu verarbeiten.

Insgesamt sollte man sich beim Einsatz von Listen und Aufzählungen immer fragen, ob es wirklich notwendig und sinnvoll ist, diese Formatierung zu verwenden und ob sie den Rezipierenden bei der Erfassung des Inhalts hilft.

Warum ist es wichtig? 

Die Verwendung von manuell erzeugten Aufzählungszeichen kann dazu führen, dass die Liste nicht als zusammenhängende Liste erkannt wird und somit unzugänglich ist. Wird eine Liste nicht richtig von Sprachausgaben und Screenreadern vorgelesen, kann dies dazu führen, dass Rezipierende Schwierigkeiten haben, die Anzahl der Elemente in der Liste zu erkennen oder sie möglicherweise nicht vollständig oder im Zusammenhang verstehen. Das kann zur Folge haben, dass wichtige Informationen nicht korrekt erfasst werden können. Mit Hilfe von Listen- und Aufzählungsformaten für Listen können Screenreader-Nutzende diese als Liste wahrnehmen und zusammenhängend interpretieren.

Eine korrekte Strukturierung von Dokumenten ist wichtig für die allgemeine Zugänglichkeit des Dokuments. Das Verwenden von Listen oder Aufzählungen, wenn es eine solche Struktur gibt, erleichtert die Navigation und verbessert die Wahrnehmung des Dokuments. Werden jedoch Textpassagen zur optischen Abhebung als Listen oder Aufzählungen ausgezeichnet, kann dies zu Verwirrung und Schwierigkeiten für Nutzende von Screenreadern und Sprachausgaben führen.

Ein Beispiel für eine korrekte Verwendung von Listen oder Aufzählungen wäre eine Liste von Aufgaben, die in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden müssen. Eine falsche Verwendung von Listen oder Aufzählungen wäre hingegen, wenn eine Textpassage zur optischen Hervorhebung als Liste oder Aufzählung ausgezeichnet wird, obwohl es sich nicht um eine Abfolge oder Aufzählung handelt.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen?

Um sicherzustellen, dass Aufzählungen in Word für die Nutzenden von Screenreadern und Sprachausgaben zugänglich sind, sollte die integrierte Listenfunktion von Word verwendet werden. Die Listen können über die Registerkarte „Start“ und den Punkt „Nummerierung“ formatiert werden. Es ist auch wichtig, sicherzustellen, dass die Formatierung der Liste konsistent ist und dass die Elemente der Liste logisch organisiert sind.

Um Listen- und Aufzählungsformate zu prüfen, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen was die Betriebssysteme von Mac und Windows angeht:

Mac
  1. Suchen Sie im Dokument nach Listen oder Aufzählungen, die möglicherweise bereits vorhanden sind. Diese können durch eine Nummerierung oder Aufzählungszeichen gekennzeichnet sein.
  2. Klicken Sie auf einen beliebigen Listeneintrag, um sicherzustellen, dass Sie die Liste bearbeiten können.
  3. Klicken Sie oben in der Menüleiste auf die Registerkarte „Start“.
  4. Suchen Sie nach den Schaltflächen „Aufzählungszeichen“ und „Nummerierung“ und klicken Sie darauf.
  5. Wenn eine der Schaltflächen dunkel hinterlegt ist, bedeutet das, dass die Liste bereits mit dem entsprechenden Format erstellt wurde.
  6. Stellen Sie sicher, dass eine der beiden Schaltflächen aktiviert ist, damit das Kriterium für Barrierefreiheit erfüllt ist. Wenn keine Option aktiviert ist, können Sie einfach den Bereich im Dokument markieren, aus dem Sie eine Liste oder Aufzählung machen möchten.
  7. Klicken Sie entweder auf die Schaltfläche „Nummerierung“ oder „Aufzählungszeichen“, um die Liste oder Aufzählung zu formatieren.
  8. Achten Sie darauf, dass die Reihenfolge der Elemente in der Liste logisch und leicht verständlich ist.
  9. Überprüfen Sie die Liste oder Aufzählung, um sicherzustellen, dass sie vollständig und korrekt formatiert ist.
  10. Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Listen oder Aufzählungen im Dokument.
Windows
  1. Suchen Sie im Dokument nach Bereichen, die Listen oder Aufzählungen enthalten. Diese können durch eine Nummerierung oder Aufzählungszeichen gekennzeichnet sein.
  2. Markieren Sie den Bereich einer Liste oder Aufzählung, indem Sie ihn mit der Maus auswählen.
  3. Klicken Sie auf das Register „Start“ in der Menüleiste.
  4. Überprüfen Sie, ob eine der Schaltflächen „Nummerierung“ oder „Aufzählungszeichen“ im Bereich „Absatz“ ausgewählt ist. Wenn dies bei einem der Optionen der Fall ist, dann wurde die Liste oder die Aufzählung mit dem richtigen Format erstellt.
  5. Wenn keine der Optionen aktiviert ist, markieren Sie den Bereich im Dokument, aus dem Sie eine Liste oder Aufzählung machen wollen.
  6. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Nummerierung“ oder „Aufzählungszeichen“, um die Liste oder Aufzählung mit dem entsprechenden Format zu erstellen.

Um den sinnvollen Einsatz von Listen zu überprüfen, können Sie nach Inhalten im Dokument suchen, die als Liste oder Aufzählung ausgegeben sind. Überprüfen Sie, ob jeder dieser Bereiche tatsächlich eine Liste oder Aufzählung darstellt. Listen und Aufzählungen sollten verwendet werden, um eine Gruppe von ähnlichen oder verwandten Elementen zu präsentieren. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Inhalte fälschlicherweise als Aufzählung oder Nummerierung ausgegeben sind, können Sie dies beheben, indem Sie die Aufzählungszeichen einfach mit der „Entf“- oder „Backspace“-Taste entfernen. Alternativ ist es auch möglich erneut auf die Listenfunktion zu klicken.

3.10 Kontrastverhältnis von Texten

Texte haben ein ausreichendes Kontrastverhältnis zum Hintergrund von mindestens 4.5:1.

Weiterführende Informationen

Was ist damit gemeint?

Das Kontrastverhältnis in Word bezieht sich auf das Verhältnis zwischen der Helligkeit des Textes und dem Hintergrund, auf dem er angezeigt wird. Ein hohes Kontrastverhältnis erleichtert die Lesbarkeit des Textes. Ein ausreichendes Kontrastverhältnis ist erreicht, wenn sich die Textfarbe deutlich von der Hintergrundfarbe abhebt. Dabei beträgt das Kontrastverhältnis bei normalen Texten mindestens 4,5:1. Schwarze Schrift auf weißem Hintergrund (oder umgekehrt) stellt den optimalen Kontrast dar. Wenn andere Farben genutzt werden, müssen die Kontrastverhältnisse überprüft werden.

Warum ist es wichtig? 

Ein ausreichendes Kontrastverhältnis zwischen Text- und Hintergrundfarbe ist von großer Bedeutung, insbesondere für Rezipierende mit eingeschränktem Sehvermögen. Wenn der Kontrast nicht hoch genug ist, kann der Text schwer oder gar nicht lesbar sein, was zu Barrieren beim Zugriff auf Informationen führt.

Zum Beispiel haben Rezipierende mit Farbenblindheit Schwierigkeiten, zwischen bestimmten Farben zu unterscheiden. Ein ausreichendes Kontrastverhältnis hilft dabei, dass sie den Text dennoch lesen können. Wenn das Kontrastverhältnis zwischen Text und Hintergrund niedrig ist, kann es schwieriger sein, den Text zu lesen, selbst wenn dieser groß ist.

Ein ausreichender Kontrast erleichtert nicht nur Rezipierende mit Sehbeeinträchtigungen die Wahrnehmung von Inhalten. Auch Rezipierende, die in einer Umgebung mit schlechten Lichtverhältnissen arbeiten, einen Ausdruck in schwarz-weiß vorliegen haben oder eine Präsentation über einen Beamer verfolgen, profitieren von einem hohen Kontrast-Verhältnis. Ein ausreichender Kontrast sorgt dafür, dass die Inhalte klar und deutlich erkennbar sind und somit die Informationsaufnahme und Verarbeitung erleichtert wird.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen?

Falls Sie feststellen, dass ihr Dokument nicht dem grundsätzlich vorgegebenen Kontrastverhältnis von Schwarz-Weiß entspricht, können Sie entweder die Schriftfarbe ändern oder die Hintergrundfarbe anpassen, um das Kontrastverhältnis in Word zu erhöhen. Hier ist eine einfache Anleitung, wie Sie das tun können:

  1. Markieren Sie den Text, für den Sie den Kontrast erhöhen möchten.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Schriftfarbe“ in der Registerkarte „Start“ und wählen Sie eine Farbe mit höherem Kontrast zur Hintergrundfarbe aus.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hintergrundfarbe“ in der Registerkarte „Entwurf“ und wählen Sie eine Farbe mit niedrigerem Kontrast zum Text aus.
  4. Stellen Sie sicher, dass das Kontrastverhältnis zwischen Text und Hintergrund mindestens 4,5:1 beträgt.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass Word einige barrierefreie Vorlagen enthält, die speziell für Rezipierende mit Sehschwierigkeiten entwickelt wurden. Wenn Sie eine dieser Vorlagen verwenden, wird das Kontrastverhältnis automatisch optimiert.

Um sicherzustellen, dass das Kontrastverhältnis zwischen Text und Hintergrund optimal ist, können Sie auf Online-Tools oder herunterladbare Programme zurückgreifen. Diese können das Kontrastverhältnis automatisch für Sie berechnen.

Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, für einen dunklen Text (vorzugsweise schwarz) und einen hellen Hintergrund (weiß) zu entscheiden, da hier das Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1 stets gegeben ist. Es ist wichtig zu beachten, dass Word auch eine Barrierefreiheitsprüfung durchführt, um einen zu niedrigen Kontrast von Text zum Hintergrund zu erkennen, wenn es manuell aktiviert wird.