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6. Text

Inhalt: Schrift, Hervorhebungen, Hyperlinks.

6.1 Schrift

Die Schrift ist serifenlos (z. B. Arial, Helvetica) und nicht zu dick oder zu dünn.

Weiterführende Informationen

Was bedeutet das? 

Es empfiehlt sich, eine serifenlose Schriftart zu wählen, welche weder zu dick noch zu dünn ist, um eine optimale Lesbarkeit zu gewährleisten. Dabei geht es vor allem um das Erkennen und Unterscheiden einzelner Buchstaben und Wörter.

Serifen sind kleine Verzierungen oder Linien, die an den Enden von Buchstaben angebracht sind. Serifenlose Schriftarten haben eine klare und glatte Linienführung und wirken moderner und schlichter als Schriftarten mit Serifen.

Es ist wichtig, dass die Strichstärke von Schriften zwischen 10 % und 20 % der Mittellänge liegen, um ausreichenden Kontrast zu gewährleisten. Schriftarten ohne Serifen, bei denen der Unterschied zwischen der Stärke der Linien der Buchstaben gering ist, sind am besten geeignet und entsprechend den Schriftstärken „Normal“ oder „Regular“. Feine und fette Schriftstärken sowie Schriften mit hohem Strichstärkenkontrast sollten insbesondere als Formatierung des gesamten Textes vermieden werden.

Warum ist es wichtig? 

Serifenlose Schriften sind insbesondere für Menschen einfacher zu entziffern, die Schwierigkeiten haben, dem Lesefluss zu folgen oder den Text zu erkennen und zu lesen. Denn Schriften mit Serifen (z. B. New Times Roman) können bei einigen Menschen dazu führen, dass Buchstaben ineinander verschwimmen oder schwieriger zu lesen sind, da durch die Serifen die Buchstabenformen stärker variieren. Außerdem können Schriftarten, die zu dünn oder zu dick sind, die Lesbarkeit beeinträchtigen, vornehmlich für Personen mit beeinträchtigtem Sehvermögen.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen? 

Um Schriftarten auszuwählen, die für Rezipierende mit Sehbeeinträchtigungen geeignet sind, sollten Erkennbarkeit, Unterscheidbarkeit und Offenheit der Zeichen sowie ein geringer Strichstärkenkontrast berücksichtigt werden. Verschiedene Schriftklassifikationen und Formprinzipien können diese Faktoren beeinflussen. Als empfohlene Schriftarten gelten daher: Arial, Calibri Regular, Helvetica, Lucida Sans Regular, Verdana Regular, Noto Sans Regular, Open Sans Regular, Source Sans Pro Regular und Fira Sans Regular.

Wie folgt können Sie serifenlose Schriftarten einstellen:

  1. Markieren Sie den Text oder die Zelle, in dem Sie die Schriftart ändern möchten.
  2. Klicken Sie auf den Reiter „Start“ in der Menüleiste.
  3. Wählen Sie in der Schriftarten-Auswahl im Drop-down-Menü eine serifenlose Schriftart aus.

6.2 Hervorhebungen

Hervorhebungen durch Großbuchstaben, Kursiv, Fett, Unterstrichen oder Texteffekte (Farbverlauf als Farbfüllung, Leuchteffekte, Textkontur) sind sparsam angewendet.

Weiterführende Informationen

Was bedeutet das?

Das Hervorheben von Textstellen durch Großbuchstaben oder Texteffekte wie Farbverläufe, Leuchteffekte oder Textkonturen sollte sparsam erfolgen. Solche Hervorhebungen können neben Großbuchstaben auch kursiver und fetter Text, unterstrichener Text und Texteffekte sowie Schatten, weiche Kanten, Spiegelungen oder eine leuchtende Optik, sein. Diese Hervorhebungen sollten sich höchstens auf einzelne Wörter beschränken, um den Lesefluss nicht zu stören und eine klare Struktur zu gewährleisten. Dabei bleibt zu beachten, dass die Schrift serifenlos und nicht zu dick oder zu dünn ist (siehe 6.1). 

Warum ist es wichtig? 

Durch Hervorhebungen mit Großbuchstaben oder auffälligen Texteffekten kann der Lesefluss gestört und die Lesbarkeit des Textes beeinträchtigt werden. Wenn beispielsweise wichtige Informationen mit verschiedenen Texteffekten wie Leuchteffekten, Farbverläufen und anderen Hervorhebungen markiert werden, kann dies die Lesenden vom eigentlichen Inhalt ablenken. Eine klare Struktur und eine einfache Lesbarkeit sind jedoch besonders wichtig für Rezipierende, die Schwierigkeiten haben, dem Lesefluss zu folgen oder den Text zu erkennen/lesen. Viele Effekte und Hervorhebungen können zudem reizüberflutend wirken.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen? 

Um den Text auf Hervorhebungen zu prüfen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schauen Sie sich ihr Tabellenblatt an.
  2. Suchen Sie nach Zellen, die durch Hervorhebungen wie Fettdruck, Kursivdruck oder farbliche Markierungen hervorgehoben wurden.
  3. Überlegen Sie, ob die verwendeten Mittel tatsächlich einen Mehrwert für das Verständnis des Inhalts bieten.
  4. Entfernen Sie die Hervorhebungen im Zweifelsfall über das Menü, indem Sie den zu ändernden Text auswählen und unter Schriftart die entsprechende Formatierung nochmal anklicken.

URL tritt nicht als Klartext auf. Stattdessen sind Hyperlinks eingefügt, eindeutig benannt und leicht verständlich.

Weiterführende Informationen

Was ist damit gemeint?

Eine URL (alltagssprachlich auch Internet-Adresse oder Web-Adresse) sollte in einem Fließtext nicht einfach hineinkopiert werden. Vielmehr sollte die URL mithilfe eines Hyperlinks eingebunden werden. Dieser sollte mit einem aussagekräftigen und verständlichen Titel benannt werden.

Hyperlinks sind klickbare Verknüpfungen innerhalb eines Dokuments oder zu anderen Dokumenten, Webseiten oder Dateien. Ein Hyperlink kann in Excel auf verschiedene Arten erstellt werden, zum Beispiel durch das Hinzufügen eines Links zu einem bestimmten Abschnitt des Dokuments, dem Einfügen eines Links zu einer E-Mail-Adresse oder dem Verknüpfen eines Textes oder Bildes mit einer Webseite. Hyperlinks sind eine nützliche Funktion in Excel, da sie es ermöglichen, schnell und einfach zwischen verschiedenen Abschnitten des Dokuments oder zwischen verschiedenen Dokumenten und Ressourcen zu navigieren.

Zudem ist es wichtig, dass entsprechende Links nicht „hier“ oder „dieser Link“ oder „mehr Informationen“ heißen. Diese Benennung sagt nichts darüber aus, welche Informationen genau gemeint und wo diese abzurufen sind.

Warum ist es wichtig?

Eine klare und präzise Benennung von Hyperlinks ist sehr wichtig, um die Zugänglichkeit von Webseiten zu verbessern. Wenn die URL nicht durch einen Hyperlink ersetzt wird, lesen Screenreader und Sprachausgaben die komplette URL (angefangen mit „http“) vor. Somit kann es für Screenreader-Nutzende sehr frustrierend sein, wenn der Inhalt des Links nicht klar ist und stattdessen die gesamte URL vorgelesen wird. Dies kann die Nutzung des Dokuments sowie den Zugang zu einer Webseite erheblich beeinträchtigen.

Wie können Sie das umsetzen/prüfen?

Um URLs in Hyperlinks umzuwandeln, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen was die Betriebssysteme von Mac und Windows angeht:

Mac
  1. Öffnen Sie die Suchfunktion, indem Sie CMD+F drücken.
  2. Geben Sie in dem Suchfeld den Begriff „http“ oder „www“ in, um URLs in der Datei zu finden.
  3. Drücken Sie die ENTER-Taste, um zu der URL zu gelangen.
  4. Befindet sich eine URL in der Excel-Datei? Dann sollten Sie aus dieser URL einen Hyperlink machen.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link.
  6. Wählen Sie im Kontextmenü die Option „Link“ aus. Es öffnet sich ein Dialogfenster.
  7. Dort können Sie unter „Anzuzeigender Text“ eine eindeutige und leicht verständliche Bezeichnung für die URL verfassen, wie z. B. Homepage des Konsulats.
  8. Unter „Adresse“ geben Sie den Link ein.
  9. Klicken Sie auf „OK“, um den Vorgang zu bestätigen.
Windows
  1. Öffnen Sie die Suchfunktion in Excel, indem Sie die Tastenkombination STRG+F drücken.
  2. Geben Sie in dem Suchfeld den Begriff „http“, „www“ oder Ähnliches ein.
  3. Unter dem Register „Ergebnisse“ werden Ihnen alle URLs angezeigt, die in der Datei als Klartext vorkommen.
  4. Klicken Sie auf eine der angezeigten URLs, um zu der URL zu gelangen.
  5. Wenn sich die URL in einem Fließtext befindet, sollten Sie daraus einen Hyperlink machen.
  6. Markieren Sie die gesamte URL und klicken Sie auf das Register „Einfügen“.
  7. Wählen Sie die Schaltfläche „Link“ im Bereich „Links“ aus.
  8. Es öffnet sich ein Dialogfenster. Dort können Sie unter „Anzuzeigender Text“ eine eindeutige und leicht verständliche Bezeichnung für die URL verfassen, z. B. „Homepage des Konsulats“.
  9. Geben Sie unter „Adresse“ den Link ein und klicken Sie auf „OK“, um den Vorgang zu speichern.
  10. Sie können es überprüfen, indem Sie mit gedrückter „STRG“-Taste den Link anklicken und sicherstellen, dass er zum beabsichtigten Ziel führt.