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Ableismus

Dieser Begriff bezeichnet eine Form der Diskriminierung, von der insbesondere Menschen mit Behinderung betroffen sind. Er stammt aus einer Behindertenbewegung in den 80er Jahren für die Rechte von Menschen mit Behinderung in den USA. Er thematisiert die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen, die entsteht, wenn individuelle Fähigkeiten wie Gehen, Sehen oder soziale Interaktion als Maßstab genommen werden und Menschen allein auf ihre Einschränkungen reduziert werden. Ableismus beschreibt dabei die ungleiche Behandlung, das Überschreiten persönlicher Grenzen sowie die stereotypen Zuschreibungen, mit denen Menschen mit Behinderung konfrontiert sind. Dahinter steht ein gesellschaftliches Ideal, das vorgibt, was als „normal“ gilt und welche Leistungen Menschen erbringen sollten. Wer von dieser Norm abweicht, wird als behindert eingestuft und häufig abgewertet.